Existenzielle Erfahrungen – Geschichtsprojekt

Veröffentlicht am im Schuljahr 2025/2026

Teil unserer Winterprojektwoche 2026 war auch ein Projekt, das sich mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzte. Der folgende Artikel bietet einen Einblick in die Bandbreite der Auseinandersetzung und die Treffen mit vielen interessanten Persönlichkeiten.

Verfolgung, Hunger, Leid und Tod

Das sind Erfahrungen, die Millionen Menschen in der Zeit des Nationalsozialismus erleben mussten. Um dieser Menschen zu gedenken, führen Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 unserer Schule anlässlich des 27. Januars, des Holocaust-Gedenktags, seit mehreren Jahren eine Projektwoche durch.

Auch dieses Jahr frischten wir zu Beginn unsere Kenntnisse über die Zeit des Nationalsozialismus aus dem Geschichtsunterricht auf. Dabei befassten wir uns mit der Täter- und der Opferperspektive und bereiteten uns auf die Gedenkveranstaltung in der Gedenkstätte Sachsenhausen am 27. Januar vor. Mit der Landtagspräsidentin Frau Ulrike Liedtke sprachen wir über das Gedenken an die NS-Zeit, die Veranstaltung sowie eine Ausstellung, die wir im Laufe der letzten Wochen erstellt hatten. Im Fokus dieser Ausstellung stehen die Musik im KZ mit ihrem Missbrauch und ihrer Wirkung sowie die zwei Musiker und Komponisten Martin Rosebery d‘Arguto und Marius Flothuis. Bei dem sich anschließenden Gedenkkonzert am Abend wurden auch ihre Stücke gespielt.

Neben der Kranzniederlegung gab es auch mehrere Reden, wie die von Frau Liedtke:
„Heute gedenken wir der Millionen Opfer des Nationalsozialismus. Was geschah, bleibt unverständlich, einzelne Lebensgeschichten bewegen immer wieder aufs Neue“.
Sie betonte: „Der Besuch in Sachsenhausen zeigt einmal mehr, wie wertvoll freie Wahlen, Meinungsfreiheit, Wissenschaft- und Kunstfreiheit, freie Presse, unabhängige Justiz und viele Alltagswerte unseres Lebens sind, errungen mit der friedlichen Revolution und nicht selbstverständlich“.

Herr Seger vom Panketaler Geschichtsverein
Herr Seger vom Panketaler Geschichtsverein

Der Mittwoch stand im Zeichen des Widerstandes gegen die Nationalsozialisten. Herr Seger vom Panketaler Geschichtsverein besuchte uns und informierte mit einem Fachvortrag über die Geschehnisse in Zepernick und Röntgental zu dieser Zeit. Passend zum Thema schauten wir den Film „In Liebe, Eure Hilde“, der tief emotional das tragische Schicksal von Hilde Coppi vorstellt – ein starker Kontrast zu dem sehr sachlichen Vortrag von Herrn Seger.

Immer weniger Menschen mit eigenen Erlebnissen aus dieser Zeit können heute noch darüber sprechen. Stark beeindruckt waren wir von der Zeitzeugin und Holocaust-Überlebenden Ruth Winkelmann.

Geschichtsprojekt Zeitzeugenbesuch
Geschichtsprojekt Zeitzeugenbesuch

Als von den Nazis verfolgte sogenannte „Halbjüdin“ musste sie die Schule verlassen, Zwangsarbeit leisten und sich die letzten zwei Kriegsjahre in einem Gartenhäuschen vor ihrer Deportation verstecken. Sie berichtete von einer Zeit voller Entbehrung und ständiger Todesangst, aber auch von vielen Deutschen, die ihr halfen.
Darüber hinaus beantwortete sie uns offen viele Fragen über ihr ereignisreiches Leben.
Sie wünscht sich von uns Jugendlichen, dass wir uns engagieren und Freude an unserer Arbeit haben.

Dies war eine sehr emotionale Woche, in der wir viel gelernt haben, die uns aber auch zum Nachdenken anregte und dazu, uns weiter mit diesem Thema zu befassen.

Winterprojektwoche 2026 – von Freundschaft und Zukunft

Veröffentlicht am im Schuljahr 2025/2026

Lebenskunde, Ethik, Religion – kurz LER –  dieser Schwerpunkt bildet traditionell die Winterprojektwoche an unserem Gymnasium Panketal für die Schüler und Schülerinnen der Sekundarstufe I.

kreatives Chaos
kreatives Chaos

Natürlich eröffnet das viel Spielraum, den wir auch nutzen. Und so beschäftigen sich in der Winterprojektwoche 2026verschiedene Jahrgänge mit Themen, die für sie jeweils besonders relevant und interessant sein können: „Freundschaft – worauf kommt es an?“, „Erwachsenwerden“ , „Die Welt von morgen – Zukunftsentwürfe“,  „Mensch sein – existenzielle Erfahrungen“.

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Skifahrt 2026 – Schnee im Überfluss

Veröffentlicht am im Schuljahr 2025/2026

Wer vor unserer Skifahrt noch Bedenken hatte, dürfte wohl nun überzeugt sein: Man kann das Skifahren in einer Woche grundsätzlich lernen, dabei Spaß haben und gesund zurückkehren.

Ganz ohne Hals- oder Beinbruch

Fangen wir mit Letzterem an. Beim Skifahren kann es schon mal schnell werden, glatt ist es obendrein und man kann sich sogar im Stehen das Knie verdrehen. Alle Teilnehmer erfreuen sich jedoch bester Gesundheit – blaue Flecken und Muskelkater zählen nicht!

Alles so schön weiß hier!

Ja, die Skifahrt 2026 bot jede Menge Schnee. Am ersten Tag wurden wir mit feinstem Flockenwirbel auf die alpine Welt eingestimmt. Das sorgte für weiche und langsame Pisten. Ein Umstand, den insbesondere die Skianfänger schätzten; und für die Fortgeschrittenen und Profis war es am ersten Skitag auch kein Problem. An den folgenden Tagen gab es Sonnenschein, ein wenig Nebel und gelegentlichen Schneefall. Wir hatten also von allem etwas und so wissen auch die (ehemaligen) Anfänger, das sich das Wetter schnell ändern kann und wie man sich dann verhält.

Wer die Wahl hat,

sollte sie nutzen. Und das haben wir getan. Mit Ankogel und dem Mölltaler Gletscher standen uns gleich zwei solide Skigebiete zur Auswahl und so hatten Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen viele Möglichkeiten sich auszuprobieren und die eigenen Grenzen kennenzulernen. Ja, letzteres gehört beim Skifahren auch dazu, aber wie man hören konnte, glückte die Überwindung bei allen und so fuhr man dann Pisten sogar ein zweites oder drittes Mal, obwohl man beim ersten Anblick eher einen Heli hätte rufen wollen. Gut gemacht, können wir hier sagen.

Nicht nur Skifahren

Unsere Skifahrt ist kein gemütlicher Familienurlaub, sondern für unsere Elftklässler auch Sportunterricht, mit theoretischer und praktischer Vorbereitung und Noten, die in das Fach Sport einfließen. (Videobeweise gibt es auch.)
Unsere Skifahrt wird aber auch zu einem Gemeinschaftserlebnis: Man lernt andere kennen, man lernt sich selbst neu kennen und kehrt mit vielen schönen Erfahrungen und verbesserten Skifahrfertigkeiten nach Hause zurück.

Daran nicht ganz unbeteiligt waren die begleitenden Lehrer Herr Uszpelkat, Herr Tanneberger, Frau Totkas, Frau Lukasczyk und Herr Schmidt ;-) Ein großes Dankeschön gilt insbesondere Herrn Uszpelkat, der auch die Skifahrt 2026 organisiert hat.

Wir wünschen allen Teilnehmern für die Zukunft viel Schnee auf den Pisten und viele schöne, verletzungsfreie Abfahrten.

Fotos gibt es hier:

 

Ü5 oder Ü7? Tag der offenen Tür

Veröffentlicht am im Schuljahr 2025/2026

sehr interaktive natürliche Intelligenz
sehr interaktive natürliche Intelligenz

Und wieder ist ein weiterer Tag der offenen Tür Geschichte. Und wieder kamen viele Eltern vorbei, um sich zu informieren. Schlauerweise hatten Sie auch ihr Kind oder ihre Kinder dabei – schließlich ging es um sie. Wer also etwas über das Ü5- oder Ü7-Verfahren in Brandenburg erfahren wollte, der war bei uns genau an der richtigen Stelle. (Allgemeine Infos zur Aufnahme)

Gymnasium ab Klasse 5?

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Kleider machen Leute,

Veröffentlicht am im Schuljahr 2025/2026

auf der Bühne, wie im Leben. Und das konnten die Schüler und Schülerinnen unserer achten Klassen bei einem Opernworkshop umfassend ausprobieren.

Workshop Staatsoper
Workshop Staatsoper

Nicht zum ersten Mal haben sich nämlich Schüler unserer Schule auf den Weg zur Staatsoper Berlin gemacht. Dort konnten sie an einem Workshop teilnehmen und so mehr über die große Welt der Oper erfahren. Dabei ging es nicht nur um das Stück, das sie in der gleichen Woche besuchen  werden, sondern auch um ganz basale, aber wichtige Dinge. Körpersprache und Proxemik, zum Beispiel. Und natürlich ging es auch um Kleider und wie man mit ihnen schnell in andere Rollen schlüpfen kann. So wird man vom Schüler zum englischen Polizisten oder von der Schülerin zum bewaffneten Geheimagenten.

Wir können also ganz optimistisch sein, dass der Opernbesuch von unseren Schülern mit wissenderen Augen genossen werden wird. Wir wünschen schon mal viel Spaß und sagen „Danke!“, dafür dass Frau Harnack das alles in die Wege geleitet hat.

Infos zum anderen Opernworkshop gibts hier!