Benefiz-Friedenskonzert

Veröffentlicht am im Schuljahr 2022/23

Am 25. Februar fand in der Mensa unseres Gymnasiums ein Benefiz-Friedenskonzert statt. Veranstaltet und organisiert wurde es vom Verein „Kunstbrücke Panketal e.V.“.

gelungenes Zusammenspiel
gelungenes Zusammenspiel

Viele, viele kamen – sowohl Gäste als auch Musiker. Im Zentrum stand die Unterstützung für das Sheptytsky-Krankenhaus in Lwiw (Lemberg) und die Ukraine-Hilfe in Panketal.

der Chor überzeugte mit ausdrucksstarkem Gesang
der Chor überzeugte mit ausdrucksstarkem Gesang

Unter der Leitung von Niels Templin spielte ein Orchester auf, das sich aus Musikern der Musikschule Eggersdorf und dem Kammerorchester des „collegium musicum – Panketal“ zusammensetzte. Das beeindruckende Zusammenspiel wurde durch das ukrainische Familienquartett „Kudovba Four“ und die Mädchengruppe „FoRa Five“ aus dem Kinderkunstzentruim „FoRa“, ebenfalls aus Lwiw, unterstützt.
Eine große Bandbreite von klassischer Musik, über einen gemeinsam gesungenen Kanon bis hin zu modernen und traditionellen ukrainischen Weisen bot den zahlreichen Zuhörern ein abwechslungsreiches Programm.
Und was auch  nicht unwichtig ist: Über 1000 € kamen an diesem Abend zusammen.

Das Gymnasium Panketal hat sich gefreut, das Anliegen der Kunstbrücke Panketal unterstützen zu können. Anerkennung allen ehrenamtlichen Helfern und Künstlern.

Weitere Infos unter Kunst Brücke Panketal

Ukraine-Benefizkonzert

Veröffentlicht am im Schuljahr 2022/23

Am Sonnabend, dem 25. Februar, findet in der Aula unseres  Gymnasiums ein Benefizkonzert für die Ukraine statt.

Organisiert von der Kunstbrücke Panketal e.V. sind ab 16.30 Uhr alle Unterstützer und Musikliebhaber herzlich willkommen. Das Konzert ist  kostenlos, Spenden sind erbeten. Weitere Informationen finden sich hier und auf der homepage der Kunstbrücke Panketal e.V.

Wir wünschen allen Gästen eine schöne Veranstaltung und den Organisatoren viele Spenden.

Werfenweng? Skifahrt!

Veröffentlicht am im Schuljahr 2022/23

Vor einigen Wochen kam uns der Ortsname noch recht assoziationsfrei über die Lippen. Mittlerweile gibt es doch so einige Schlagworte, die den Schülern der 11. und 12. Klassen in den Sinn kommen.

Dabei dürften die meisten Assoziationen absolut positiv sein. Denn wir hatten Schnee – und das nicht aus der Kanone – freie Pisten, eine prima Unterkunft, Mahlzeiten, die auch die Hungrigsten satt machten und eine Menge (Schnee)Spaß.

Mit einem Bus nur für uns ging es in den Süden und nach kurzer Fahrt (keine 10 Stunden) gab es auch schon Frühstück, Ski, Stöcke, ein Paar Stiefelchen sowie einen schicken Helm. Noch nie haben wir einen so gut vorbereiteten Verleiher erlebt!

längst keine Anfänger mehr
längst keine Anfänger mehr

Die Anfänger, Anfängerinnen und Anfangenden machten sich zunächst unter der weisen Anleitung zweier Skilehrer mit der Komplexität des Materials und Hügels vertraut. Und wie versprochen, fuhren fast alle zwei Tage später die verschiedensten Pisten – auch ganz weit oben! – sicher hinunter. Dabei entpuppte sich der schier undurchdringliche Nebel als dünne Schicht, die schnell den puren Sonnenschein freigab. Und noch zwei Tage später konnten man die ehemaligen Anfänger und Profis schon gar nicht mehr unterscheiden ;-)

Von wegen Urlaub!

(mehr …)

Geschichte direkt vor der Haustür

Veröffentlicht am im Schuljahr 2022/23

Kennen Sie die Geschichte Ihres Heimatortes oder gar Ihres Grundstückes?
Wie sie sich unmittelbar vor unseren Haustüren tatsächlich vor nicht allzu langer Zeit abgespielt hat, wurde uns Schülern der 10. Klassen in der Projektwoche bewusst.
Im Rahmen einer fünftägigen Projektwoche haben wir  uns ausgiebig mit der Zeit des Nationalsozialismus und ihren Opfern beschäftigt. So beschäftigten wir uns sowohl
mit den Tätern, als auch mit den Opfern und den bekanntesten  Widerstandsgruppen.
In Vorbereitung auf diese Woche haben wir bereits mit Richard Fagot, einem Überlebenden, gesprochen.

Wer waren diese Menschen überhaupt? Wie haben sie diese
Zeit erlebt?

Mit diesen Fragen sind wir am ersten Tag gestartet. Zu den  wohl berühmtesten Beispielen gehören Anne Frank, von der viele bereits aufgrund ihres Tagebuches gehört haben, und Sophie Scholl, die gemeinsam mit ihrem Bruder Hans und anderen Studierenden die Widerstandgruppe „Weiße Rose“ bildete.
Wir versuchten, uns in die Situationen dieser hinein zu versetzten und verfassten unter anderem einen Tagebucheintrag, wie Anne Frank es tat. Viele von uns schrieben von den schlimmen Zuständen in den Zügen, die die Häftlinge in die Konzentrationslager brachten, der Sehnsucht nach dem früheren, unbeschwerten Leben und der Hoffnung, dass dieses Unrecht bald ein Ende finden möge. Diese Hoffnung, die das Einzige ist, was einem in solch schweren Zeiten bleibt.

Vortrag über verfolgte Zepernicker
Vortrag über verfolgte Zepernicker

Die direkte, geographische Nähe der Geschichte bekamen wir von Herrn Seger, Mitglied im Geschichtsverein Panketal, aufgezeigt. Er informierte uns am zweiten Tag in seinem Vortrag über Panketaler, die vor den Nazis geflüchtet sind, und jene, die es nicht mehr geschafft haben, zu fliehen. Sie sind in Gefangenschaft genommen und verschleppt worden.

 

 

Stolperstein in Zepernick
Stolperstein in Zepernick

Im Anschluss führte er uns durch die Gemeinde, um uns Denkmäler zu zeigen, die an
diese Menschen erinnern. Beispielsweise Stolpersteine wie auch die, die vor einem Jahr die damaligen Neuntklässler in an Erinnerung an die Familie Seelig mit gesetzt haben (Stolpersteinverlegung).
Den spürbaren Kontakt mit der Situation erlebten wir am Mittwoch. Trotz Wintermantel, Mütze, Schal, Handschuhen und Winterstiefeln spürten wir die Kälte im ehemaligen  Konzentrationslager Sachsenhausen. Die Gefühle und Gedanken, die Ängste und Sorgen der Häftlinge, die ohne jeden Schutz stundenlang auf dem Appellplatz stehen, bis zur Erschöpfung arbeiten mussten und keine Möglichkeit zur Erholung hatten, können wir uns heute kaum vorstellen oder gar nachvollziehen.

Was ist ein Held?

Aufgewärmt von Tee und Kaffee bereiteten wir die Gedenkveranstaltung für Freitag vor, an der wir mitwirken durften. Wir diskutierten unter anderem, wie man in der Vergangenheit der Opfer gedacht hat, wie man es aktuell tut und wie man es in Zukunft tun sollte. Die Leitfrage war für uns, wie auch für Freitag als Gedenktag insgesamt: „Warum gedenkst Du heute?“.
Wir gaben uns Zeit, über diese Frage nachzudenken und schauten am Donnerstag „Schindlers Liste“, der vieldiskutierten Hollywood-Verfilmung von Steven Spielberg aus dem Jahr 1993.
Der Fokus lag dabei auf der Frage, wer der Held in dieser Geschichte war. Bevor wir nach einer Antwort auf diese Frage suchten, sammelten wir Stichpunkte, was einen Helden überhaupt ausmacht. Superhelden werden gern als kostümierte Muskelpakete dargestellt. Doch uns wurde klar, dass nicht immer Kostüm und Muskulatur einen Helden ausmachen. Vielmehr sind die emotionale Stärke, Empathie, Einfühlsamkeit und Zivilcourage entscheidend. Die Heldentaten des Oskar Schindler (oder anderer Personen in der Geschichte?) sind nicht die von Spiderman und Wonder Woman. Schindler rettete viele Menschenleben auch ohne Wunderkräfte. Dabei war es gar nicht von Anfang sein Ziel, sich für Zwangsarbeiter der Nazis einzusetzen. Er war sogar selbst Parteimitglied und profitierte lange Zeit von der Unterdrückung.

das Tape-Art-Kunstwerk entsteht
das Tape-Art-Kunstwerk entsteht

Die Geschichte, die übrigens auf wahren Begebenheiten beruht, ist emotional fordernd.  Anonym schrieben wir unsere Gedanken auf Zettel und besprachen sie. Begriffe wie  Traurigkeit, Anerkennung von den Heldentaten, Fassungslosigkeit und Wut, aber auch Schuldgefühle fanden sich auf den Zetteln. So schreibt ein Klassenmitglied „Ich möchte Vieles sagen, aber ich kann nur ´krass´ sagen…“.

Holocaust-Gedenktag in der Gedenkstätte Sachsenhausen

das Tape-Art-Kunstwerk nimmt Gestalt an
das Tape-Art-Kunstwerk nimmt Gestalt an

Die Woche endete für uns mit der Gedenkzeremonie in Sachsenhausen am 27.01., dem Internationalen Holocaust-Gedenktag. Wir erzählten Politikern und Angehörigen von Opfern, wie wir uns mit dem Thema des Nationalsozialismus und dem Gedenken an diese Zeit beschäftigt haben. Wir leiteten sie anschließend an, mit uns ein neues Gedenkstück zu erstellen. Ein Tape-Art-Kunstwerk aus Tape-Schleifen, auf die jede Person geschrieben hat, warum sie sich persönlich erinnert.
Viele schrieben, die Geschichte ist Vergangenheit und wird sich nicht ändern lassen. Aber deswegen müssen wir uns selbst und andere erinnern und dürfen nicht vergessen, um zu beschützen, was wir haben: ein freies Land, in dem jeder Mensch in Frieden und Freiheit leben kann. Wir haben für uns erkannt: „So etwas darf nie wieder passieren“.
Mit dem Ende der Woche endet nur unser Projekt; nicht aber die Geschichte. Die Vergangenheit wird bleiben, und wir schreiben jeden einzelnen Tag unsere Geschichte neu.

Mara Wotschke; Klasse 10a

Ein Bericht der Märkischen Allgemeinen über die Gedenkveranstaltung zum Holocaust-Gedenktag in Sachsenhausen fintet sich hier.

Skifahrt 2023 – bald geht´s auf die Piste!

Veröffentlicht am im Schuljahr 2022/23

Werfen/Werfenweng?

und noch ´ne Skifahrt
und noch ´ne Skifahrt

Ja, das ist ein Ortsname, den man sich merken sollte – zumindest, wenn man die 11. oder 12. Klasse an unserem Gymnasium besucht. Werfen ist nämlich das Ziel der Skifahrt 2023. Daran nehmen die Schüler der 11. und 12. Klassen teil.
Nach erzwungener Corona-Pause kann nun endlich wieder unsere Skifahrt stattfinden. Wie gewohnt geht es in die österreichischen Berge, allerdings steuern wir in diesem Jahr eine neue Unterkunft und ein neues Skigebiet an.
Das Ganze ist natürlich nicht einfach nur plattes Schnell-den-Berg-Runterfahren, sondern Teil des Sportunterrichts.

Was erwartet die Skihasen oder -häsinnen?

Skiolympiade
Skiolympiade

„Mit 29 bestens präparierten Pistenkilometern und neun Liftanlagen gibt es einiges zu entdecken. Egal, ob Sie Skineuling oder alter Pistenhase sind, in Werfenweng findet sich die passende Piste für jeden Skifahrer. Wie wäre es mit der leichten 2.160 m langen Abfahrt „Steinbergriedel“? Oder Sie nehmen die „Rosnerköpfl-Abfahrt“ von der Mittelstation, die Sie in 1.200 m zurück zur Talstation bringt? Das Glanzstück im Skigebiet Werfenweng ist die rund sechs Kilometer lange Panoramaabfahrt. Auf dieser  überwinden geübte Skifahrer gute 800 Höhenmeter, atemberaubendes Bergpanorama inklusive! Die Zaglau-Arena ist die Anlaufstelle für Einsteiger. Auf dem Übungsskigebiet mit vier Liften und einem  Förderband kann man sicher und ungestört seine Skikünste verbessern. Hier gibt es die idealen Hänge in verschiedenen Schwierigkeitsgraden zum Carven und Trainieren.“ – so heißt es auf der Seite der örtlichen Bergbahnen.
Wir werden sicherlich herausfinden, wie gut die Rosnerköpfl-Abfahrt ist…. ;-)

Unterkunft

Nach intensiven Pistenerkundungen möchte man sein müdes Haupt und die geforderten Muskeln gern zur Ruhe betten. Das werden wir im Werfenerhof tun. Jugendgerecht eingerichtete Zwei- bis Sechsbettzimmer stehen dafür zur Verfügung. Mehr zum Werfenerhof findet man über den Link Werfenerhof.

Skisport-Unterricht?

Skiolympiadenstress
Skiolympiadenstress

Wie schon gesagt, ist die Skifahrt 2023 Teil unseres Sportunterrichts. Dazu gehören also auch Tests und Leistungskontrollen. Da die begleitenden Lehrkräfte Skilehrerlizenzen haben, muss sich kein Schüler Sorgen um fehlenden Input machen. Erfahrungsgemäß sind die Lernfortschritte beim Skifahren im Vergleich zu vielen anderen Sportarten ohnehin außerordentlich groß. Und das trägt zum Spaß beim Skifahren bei.
Obendrein gibt es natürlich viele Möglichkeiten, sich sportlich zu amüsieren, unsere Skiolympiade ist eine davon.

Wie war´s denn früher?

Wer einen kleinen Eindruck davon haben möchte, wie so eine Skifahrt abläuft, der kann einfach mal auf den Beitrag der letzten Skifahrt schauen.
Und weil Bilder mehr als Worte sagen, finden sich dort durchaus einige. Eindrücke von der Skifahrt 2020