Corona-Neuigkeiten

Veröffentlicht am im Schuljahr 2020/2021

Unterricht nach den Osterferien

Leider gibt es aufgrund der hohen Coronazahlen wieder Veränderungen, das Wechselmodell wird zunächst teilweise wieder ausgesetzt. Dies bedeutet, dass die Abschlussjahrgänge (Klasse 10 und 12) weiterhin in Präsenz am Unterricht teilnehmen. Alle anderen Jahrgänge erhalten wieder Online-Unterricht.

Präsenzunterricht und Coronatests

Ab Montag, dem 19. April, soll wieder Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler stattfinden. Voraussetzung dafür ist die Teilnahme an Coronatests. Die Testsets sind mittlerweile in unserer Schule eingetroffen und werden dann am ersten Präsenztag verteilt.

Zwei Mal pro Woche testen sich dann alle Schüler und Lehrer – für die Abschlussjahrgänge gilt die Regelung sinnvollerweise bereits ab dem 12. April.

Weitere Informationen erhalten alle Eltern per Mail.

 

Wir wünschen allen noch erholsame Ferientage.

 

Turmspringen als neue Profillinie am Gymnasium Panketal

Veröffentlicht am im Schuljahr 2020/2021

Immer wieder werden wir – gerade an Tagen der offenen Tür – nach unserem Profil gefragt. Unsere Kombination aus MINT, Kunst und Gewi hat sich bewährt, soll aber nun erweitert werden.

Turmspringen

Natürlich findet der Unterrichrt auch im Winter statt! Spitzhacke nicht vergessen!
Natürlich findet der Unterrichrt auch im Winter statt! Spitzhacke nicht vergessen!

Mit der Profillinie Turmspringen erwirbt unser Gymnasium nicht nur ein weiteres Alleinstellungsmerkmal, sondern nimmt seine Verantwortlichkeit als Bildungsträger bei der Entwicklung verschiedenster Kompetenzen in besonderem Maße ernst:

  • motorisch-koordinativ:
    • wer einen getupften Rittberger überkreuz vom 10-Meter-Turm zu springen vermag, wird auch im Berufsleben jede Hürde nehmen und Verrenkungen zwecks Karriere gut hinbekommen
  • sozial:
    • sozial leitet sich vom lateinischen socius – gemeinschaftlich bzw. Gefährte ab: Da wir auch Synchronspringen anbieten werden, ist diese wichtige Kompetenz berücksichtigt
  • genderbewusst:
    • der Turmspringunterricht findet koedukativ statt – egal wie man sich fühlt, man nimmt teil
  • kognitiv-intellektuell:
    • Neues schnell zu erfassen und mental zu durchdringen ist überlebenswichtig, schließlich bleibt auf den 10 m abwärts wenig Zeit; Lerntypen, die einen gewissen mentalen wie physischen Druck zum Lernen benötigen, werden hier besonders erfolgreich agieren; ganz nebenbei berücksichtigen wir so auch neigungsdifferenziertes Lernen – state of the art im Bereich der Pädagogik
  • visuell
    • was man allgemein den „geschulten Blick“ nennt, wird nun spezifisch definiert – die Schülerinnen und Schüler lernen auch kleine Objekte visuell zu fixieren (gemeint ist sowohl der kaum noch zu erkennende Mitschüler auf dem 10m-Brett als auch das nicht nur winzig erscheinende Becken)
  • mathematisch
    • die Heranwachsenden zählen ganz ohne pädagogisches Dazutun jede Sprosse, bis sie ihr Ziel, das gefährlich gefällig federnde Sprungbrett, erreicht haben

Bauliche Umsetzung

Ein Sprungturm ist schnell errichtet. Kesseldruckimprägnierte Dachlatten lassen sich unter fachlicher Anleitung durch den Physiklehrer (Statik, Kräfte etc.) schnell zu einem ansehnlichen Sprungturm zusammenschrauben. Zum Einsatz kommen dabei vor allem leichte Schüler und Lehrer mit einem optimalen Gewicht-Reichweite-Koeffizienten.

in der dunklen Jahreszeit ergeben sich durch fluoreszierende Badebkleidung schöne Effekte
in der dunklen Jahreszeit ergeben sich durch fluoreszierende Badebkleidung schöne Effekte

Da bei einem Sprung von 10 m Höhe gerade bei Lernenden eine gewisse Streuung unvermeidlich ist, wird das Becken angemessene Maße aufweisen. Als optimal haben sich 2×2 m erwiesen. Auch an die Tauchtiefe haben wir gedacht. Da die Durchschnittsgröße der Schüler 173 cm beträgt, stellt eine Wassertiefe von 179 cm ausreichend Puffer dar. Skeptiker mögen berücksichtigen, dass die Bremswirkung des Wassers enorm ist. Darüber hinaus sind alle Springer verpflichtet, weite Badebekleidung zu tragen. Dadurch wird eine übermäßige Beschleunigung während des Falls effektiv verhindert.

Eure Ideen sind gefragt

Natürlich lebt ein solches Projekt von der intensiven Beteiligung durch Schülerinnen und Schüler. Deshalb können Vorschläge eingereicht werden, wie das unmittelbare Umfeld am Sprungbecken gestaltet werden kann. Sollen die Liegen für die unterrichtenden Lehrer z.B. aus recyceltem Kunststoff oder lieber aus FSC-zertifiziertem Holz sein?

Eure Vorschläge an:

sprungturmamgymnasiumpanketalortsteilzepernickbeibernauätersteraprildotcom

 

PS: Da wir auf unseren Artikel Schuluniformen am Gymnasium Panketal zum 1. April 2019 Anfragen von irritierten Lesern bekamen, sei hier nun noch einmal klargestellt, dass es sich um einen Artikel zum 1. April handelt.

Etwas für Naturliebhaber, Rätselfreunde und ein königlicher Besuch obendrein

Veröffentlicht am im Schuljahr 2020/2021

Big Butterfly is watching you
Big Butterfly is watching you

Der Frühling kommt und dazu haben die Künstler und Künstlerinnen der Klasse 7a ihren Teil beigetragen: Jede Menge Schmetterlinge flattern nun in unserer Pausenhalle. Zwar nur aus Papier und Farbe, dafür aber wurden sie mit großer Kreativität und Freude geschaffen. Ohne 3D-Effekt, aber wenigstens als Farbfoto.

 

 

Rätselhaft

Das Märchen von ...?
Das Märchen von …?

Aber auch der Geist kommt nicht zu kurz, denn es darf gerätselt werden. Piktomärchen haben unsere Siebtklässler geschaffen und natürlich gibt es auch Fotos. So kann jeder prüfen, woran er sich noch erinnern kann. Keine Angst, es sind eher die Klassiker, die hier zu finden sind. Es gibt Prinzen und Prinzessinnen, eigenartige Tiere und interessante Gebäude.
Es lohnt sich also, einen genauen Blick in die Bildergalerie zu werfen.

Königlicher Besuch am Gymnasium Panketal

königlich und ökologisch korrekt
königlich und ökologisch korrekt

Sie trafen wohl mehrmals aufeinander, gingen sich aber lieber aus dem Weg. Und eine der beiden Frauen hat den Konflikt nicht überlebt. Tja, von wem mag die Rede sein? Historisch oder literarisch Gebildete haben bestimmt sofort an sie gedacht, Maria Stuart und Elizabeth I. Beide schauten kürzlich an unserem Gymnasium vorbei und nahmen sogar mehr oder weniger aktiv am Unterricht teil. Während die eine standesgemäß mit Magd und Ross anreiste, begnügte sich die andere mit einem Zug. Schön, dass sie im Laufe des Tages ihren Konflikt verbal und nicht mit dem Beil austrugen und wohl sogar miteinander zu Scherzen aufgelegt waren. Hatte der Deutschunterricht wohl nicht nur als Ideengeber, sondern auch als Vermittler von Kommunikationskompetenzen seinen Sinn…

Ja, die Mottowoche

Fairy Press or Fake News?
Fairy Press or Fake News?

Die beiden waren übrigens nicht die einzigen Zwölftklässler, die ihre Helden oder Vorlieben nun publik gemacht haben. Die ganze Woche durften Lehrer und Schüler eigenartigen Gestalten und grellen Farben begegnen. Avatare, Menschen mit zweifelhaften Berufen (Nein, Lehrer sind nicht gemeint), muskelbepackte Spinatesser, Feen und einer von zweieinhalb Männern gehörten dazu. Zeitweise gab es auch fragwürde Virilisierungstendenzen unter den Schülerinnen und aus den dumpf grummelnden Schülern wurden modebewusste und – leider – Bein zeigende (Mit)Schülerinnen. Ein anderer suchte ununterbrochen nach Freiheit und ein ganz verwegener kam als Deutschlehrer. Hoffen und beten wir, dass sich letzterer wieder psychisch stabilisiert.

Das ist ein Bart!!
Das ist ein Bart!!

Die Lehrer trugen es mit Gleichmut und die jüngeren Schüler verdeckten ihre offenen Münder stets sittsam mit einer Maske.
Bleiben wir optimistisch, dass die Rollenspiele keine mittelfristigen Schäden hinterlassen, schließlich kommt jetzt noch eine Etappe, die nicht minder wichtig ist, nämlich die Abiturprüfungen.

Bis dahin mögen die Fotos all jene erfreuen, die sich nicht so leicht schockieren lassen.

Dear Mrs. Kunze, this was a yummy idea

Veröffentlicht am im Schuljahr 2020/2021

Na, wenn das mal kein Lob für den Englischunterricht in der Coronazeit ist!
Manche mögen sich fragen, was an Englisch oder einer Idee besonders lecker sein soll. Hier gibt ´s die Antwort. Sie lautet

Scones.

How to invite your parents properly - hp
How to invite your parents properly – hp

Der Spruch „Liebe geht durch den Magen“ gilt auch in der Coronazeit. Das dachte sich wohl auch unsere Englischlehrerin Frau Kunze. Denn was möchte ein Englischlehrer? Genau, die Liebe zur englischen Sprache entwickeln. Und das kann man ganz offensichtlich sehr gut mit einem berühmten englischen Teegebäck. Wir wissen natürlich alle, dass es vor allem der Weg zu den Scones ist, der für den Englischunterricht von besonderer Bedeutung ist. Alles musste schließlich auf Englisch stattfinden: Lesen, Schreiben, Wiegen – und vielleicht wurde sogar beim familiären Verzehr ein wenig Englisch parliert. Übrigens gehörte zur Aufgabe auch, eine Einladung in englischer Sprache zu verfassen. Ein Beispiel dafür gibt es hier auch zu sehen.

No scone without the student´s book
No scone without the student´s book

Wir glauben jedenfalls fest daran, dass mit dieser tollen Idee nicht nur die Englischfertigkeiten unserer Fünftklässler zugenommen haben, sondern auch ihr landeskundliches Wissen. Und wenn das Zunehmen auch für das Körpergewicht gelten sollte, dann ist das kein Problem. Schließlich sind wir eine Schule in Bewegung und Sport und Bewegung spielt hier (bald wieder) eine große Rolle.

Wir sagen jedenfalls allen: „Well done!“

Appetit bekommen? Wir haben da eine Idee

Laut Wikipedia hat der National Trust eine ausführliche Testreihe durchgeführt und dabei besonders geeignete Rezepte ermittelt. Wer also Appetit und Lust bekommen hat, dem empfehlen wir dort nachzuschauen (Sconesrezepte des National Trust) oder bei den Schülerinnen und Schülern der Klasse 5 nachzufragen. Dort sitzen die Experten, wenn es um dieses besondere Gebäck (und adrette englische Einladungen) geht.

Los geht ´s

Veröffentlicht am im Schuljahr 2020/2021

Lange hat es gedauert, aber nun geht es endlich wieder los. Mit Beginn dieser Woche lernen die Schüler und Schülerinnen unseres Gymnasiums wieder gemeinsam in der Schule. Zwar hatte sich der digitale Unterricht eingespielt, aber jeder weiß mittlerweile die reale, nicht-digitale Schulgemeinschaft besonders stark zu schätzen.

Wie wir den Unterricht organisieren

mit der Schulcloud klappt es zwar auch...
mit der Schulcloud klappt es zwar auch…

Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist,  Wechselunterricht minimieren zu können. Alle Schüler besuchen unser Gymnasium und nur zwei Fächer führen den digitalen Fernunterricht fort und ein Tag findet im Fernunterricht für die Klassen 5 bis 9 statt. Der Vorteil liegt auf der Hand: Ein höchstmöglicher Anteil an Präsenzunterricht und gleichzeitig eine Reduzierung von Ansteckungsmöglichkeiten. Alle Schülerinnen und Schüler lernen in ihren Klassen und dort, wo sonst Klassen gemischt waren, findet nun digitaler Unterricht statt. Und auch das dürfte gut klappen. Mittlerweile sind Schüler wie Lehrer mit der Schulcloud gut vertraut und die Cloud selbst läuft stabil.

Kleine Klassen – ganz offensichtlich ein gutes Konzept

Auch wenn wir seit der Gründung unseres Freien Gymnasiums vor allem pädagogische Gründe für kleine Klassengrößen hatten, so haben sie sich auch in der Pandemie bewährt. Unsere Abschlussjahrgänge konnten sich in ihren Klassen und Kursen weiter gut auf die anstehenden Prüfungen vorbereiten. Und alle anderen Klassen können nun wieder gut und erfolgreich in ihren Klassenräumen lernen. Kein Unterricht in Sporthallen, umgewidmeten Büroflächen oder eben im Wechselunterricht. Eine Besonderheit gibt es aber schon. Wir haben ab sofort eine vierte 9. Klasse – aber wir glauben, dass mit dieser kleinen Teilung alle gut klarkommen. Man kennt sich sowieso und kommt gut miteinander aus ;)

Wir hoffen, dass wir damit allen – Schülern, Lehrern und Eltern – ein großes Maß an Verlässlichkeit, Praktikabilität und Unterrichtsqualität anbieten können.

Trotz aller Umstände und Unannehmlichkeiten

Eines steht aber auf jeden Fall fest: Die Freude wieder gemeinsam in der Schule zu lernen und zu lehren war Schülern und Lehrern anzusehen. Tun wir alle das Möglichste, dass es so bleibt. Die organisierten Coronatests von Lehrern und Schülern werden dabei sicherlich helfen.

Und allen Schülern und Schülerinnen wünschen wir nun einfach viel Spaß und Erfolg beim Lernen!

PS: Wer wissen möchte, was während des Fernunterrichts entstanden ist, dem empfehlen wir einen Blick auf die folgenden Beiträge und Bilder: Kunst oder Englisch