Der 10. Juni ist der Welttag gegen Kinderarbeit – eigentlich sollte das jeder Tag des Jahres sein. Oder noch besser: Er sollte unnötig sein.
Gemeinsam mit der Kindernothilfe wollten und wollen sich unsere Schüler der 6. Klasse aber nicht mit einem Welttag zufrieden geben.
– mit diesem Appell haben sie es sich deshalb zum Ziel gesetzt, ein Zeichen zu setzen und auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen.
Schuften für einen Hungerlohn

Unterstützung fanden die jungen Gymnasiasten bei der Kindernothilfe. Schon seit über 10 Jahren sammeln die Schüler unseres Freien Gymnasiums mit ihren Benefizläufen Spenden, und so fanden sie sich zusammen und sammelten dieses Mal Ideen. Und man kann sagen und sehen, dass Gutes herauskam. In einem Workshop (Workshop gegen Kinderarbeit) vertieften die Schüler zunächst ihr Wissen über Kinderrechte, vor allem aber über die Lebensverhältnisse, in denen viele Kinder leben und auch arbeiten müssen. Dass in Nepal zwölfjährige Jungen in Ziegeleien schuften müssen, nicht mehr zur Schule gehen können oder Mädchen sogar an Fremde als Haushaltshelfer weggegeben werden, empörte die Heranwachsenden vollkommen zu Recht.
Wie aber setzt man als kleiner Zwölfjähriger ein möglichst großes Zeichen? Indem man sich mit anderen zusammentut – zum Beispiel mit der Kindernothilfe – und dazu noch möglichst einflussreiche Unterstützer findet; zu letzteren später mehr.

Im Workshop wurde es dann kreativ. „Trage Verantwortung!“ – das passt gut zu Tragetaschen und so wurden Schablonen designend und mehrere Dutzend Taschen besprüht, jede ein Unikat und in Farben, die helfen auf das Thema Kinderarbeit aufmerksam zu machen.
Als Action!Kidz mit prominenter Unterstützung
Möglichst einflussreiche Unterstützer zu finden war das Ziel, und da die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Teil der Kindernothilfe-Kampagne Action!Kidz sind, konnten sie sich an deren Schirmherrin wenden. (mehr …)