hola señor & Moscheebesuch

Veröffentlicht am im Schuljahr 2021/2022

Das passt nicht so ganz zusammen? Nur scheinbar, denn schließlich lautete das Hauptthema einer Projektgruppe

Werte in Deutschland und anderswo

Und so wanderte der Blick der Teilnehmer je nach Interessenlage in die Türkei, nach Argentinien und Brasilien, nach Russland oder nach Frankreich. Und dabei ging es auch um Religion, sodass der Besuch einer Moschee in Berlin nicht nur eine schöne Abwechslung war, sondern auch den Horizont in vielerlei Hinsicht erweitern konnte. Hier und da entstanden verschiedene Präsentationen und auch ein Quiz; wer sein Wissen also einmal prüfen will, wende sich einfach an die Projektteilnehmer.

Die folgenden Schülerbeiträge zu Tango und Moschee geben einen kleinen Einblick in das Erlebte:

Argentinischer Tango

Tango in Berlin

Am Mittwoch , dem 26.01.2022, begaben wir uns auf die spannende Reise in die Welt des Tangos. Wir trafen uns im Klassenraum, um von Herrn Laube etwas über den argentinischen Tango zu erfahren. Danach machten wir uns gut gelaunt auf den zur Weg S-Bahn. Es regnete leider und wir mussten uns beeilen, um nicht nass zu werden. In der Bahn schauten wir nach draußen und uns wurde wegen der Aufregung ein wenig mulmig. In Pankow wechselten wir zur U-Bahn. Während wir alle besprachen, mit wem wir tanzen wollten, entschieden wir uns, dass doch lieber Jungen mit Jungen und Mädchen mit Mädchen tanzen sollten. Am U-Bahnhof Prenzlauer Berg angekommen, liefen wir schnurstracks zum Tango-Workshop. Da wir leider etwas früh dran waren, gingen wir nochmal zum Bäcker, wobei die Jungs mächtig reinhauten. Schnell watschelten wir zurück und machten uns fertig fürs Tanzen. Nach einer kurzen Einleitung, in der der Tanzlehrer uns erzählte, dass in Berlin der Tango sehr verbreitet ist, ging es endlich los. Wir bekamen einen kurzem Lachflash und rissen uns aber schnell wieder zusammen. Nun hielten wir uns plötzlich bei den Händen. Durch die anfängliche Aufregung traten wir uns oft auf die Füße, doch nach einer Weile machte es klick und wir bekamen es super hin. Wir lernten die Tanzschritte Ocho und Kreuz. Das Tanzen war superlustig und sehr spannend. Die Zeit verging leider wie im Flug.

Auf dem Rückweg zur Bahn holten sich die Jungs schon wieder etwas beim Bäcker, worauf sie von uns Mädchen den Namen „die Fressmonster“ bekamen. Wir fuhren mit der S-Bahn zurück nach Zepernick. Manche von uns stiegen schon früher aus. An der Schule angekommen fuhren auch die letzten nach Hause.

Der Tag war wunderschön und wir bekamen einen neuen und sehr interessanten Einblick in die Welt des Tangos! (Liv Grete und Marieke; 7b)
Interessantes zum Tango Argentino weiß wieder einmal Wikipedia

Beeindruckende Ornamente – Moscheebesuch

Unser Ausflug zur größten Moschee Berlins

Moscheebesuch

Nachdem wir uns unter anderem die Fragen stellten: „Wo beten Muslime?“ und welche besondere Rolle der Islam im Leben eines gläubigen Türken spielt, versuchten wir im Rahmen unserer Projektwoche so viele Antworten wie möglich zu finden. Unsere Suche führte uns in die zweitgrößte Moschee Deutschlands – die Sehitlik-Moschee in Berlin.

Am 26.1.2022 um 8.50 Uhr gingen wir also von der Schule los, um 09.08 Uhr am Bahnhof Zepernick die S-Bahn zu nehmen. In der Bahn angekommen unterhielten sich alle oder entspannten sich beim Musikhören. Am Bahnhof Berlin-Gesundbrunn stiegen wir in die U8 um. Von dort aus fuhren wir zur Boddinstraße. Die Stadt sah hier besonders gewöhnungsbedürftig aus – überall war es dreckig und viel Müll lag herum; das ist in Berlin ja leider sehr oft so.

Projektwoche Werte und Normen

Nun mussten wir noch ungefähr 15 min laufen, bis wir da waren. Allein der Anblick von außen war schon atemberaubend. Der Imam erwartete uns schon. Um in die Moschee eintreten zu dürfen, mussten wir alle die Schuhe ausziehen, da der Boden mit einem hochwertigen Teppich ausgelegt war. Von innen sah die Moschee noch viel besser aus. Verzierungen aller Art schmückten die Wände, Säulen und Fenster. Aufgrund der sehr angenehmen Fußbodenheizung folgten wir umgehend der Einladung zum Hinsetzen. Nun begann der Imam viele interessante Aspekte über die Mosche, die Türkei und den Islam zu erzählen. Natürlich durften wir auch jederzeit Fragen stellen. Dieses taten wir sehr eifrig.

Moscheebesuch – Friedhof

Was wir alle sehr faszinierend fanden war, als der Iman begann eine Stelle aus dem Koran vorzusingen: „Trag den Namen deines Schöpfers vor, der uns erschaffen hat“ (Yaratan Rabbinin adını ondan önce taşı.) Durch die Kuppeln und die besondere Bauweise klang das wunderschön. Außerhalb der Moschee zeigte uns der Imam noch das Gelände. Der angrenzende Friedhof dient nicht mehr Bestattungen, da er schon voll ist. Feierlichkeiten zur Beerdigung werden aber weiterhin in der Moschee abgehalten. Das traditionell türkisch eingerichtete Kulturhaus nebenan wird für Hochzeiten, aber auch als Jugendtreff genutzt.

Nach dieser interessanten Besichtigung probierten wir noch typisch türkische Süßspeisespezialitäten (Baklava). Nun fuhren wir noch kurz ins Gesundbrunnen-Center wo wir uns weiterhin typisch orientalisch zum Mittagessen ernährten. Hierzu durften McDonalds, KFC, Bubble Tea und Co nicht fehlen . Als wir alle gesättigt waren, fuhren wir mit der Bahn wieder zurück nach Hause. Unsere Eindrücke werden hoffentlich noch eine Weile in unseren Erinnerungen bleiben.  (Lisa, Alina, Anna-Marie; 7c)