Die Rache der Aphrodite

Veröffentlicht am im Schuljahr 2025/2026

Werden wir ihnen je wieder in die Gesichter schauen können, ohne Paris, Agamemnon, Achilles, Helena oder Aphrodite oder all die anderen mythischen Figuren in ihnen zu sehen? Ein wenig pathetisch? Na, das passt doch auch ganz gut zum griechischen Mythos rund um Helena und Paris.

„Die Rache der Aphrodite“

Die Rache der Aphrodite
Die Rache der Aphrodite

war der Titel des zur Darbietung gebrachten Stücks der Kurse Darstellendes Spiel und Musik. Ganz der griechischen Theatertradition verbunden kam neben den Schauspielern auch ein Chor zum Einsatz. Aber es gab weit mehr als kommentierende Chorgesänge.

Eigentlich schon ein Musical

konnte argumentieren UND singen
konnte argumentieren UND singen

war dieses Stück. Und das gab der Inszenierung die ganz besondere Note, die zum großen Unterhaltungswert, zum Witz der Inszenierung und zum Staunen der Zuschauer beitrug.
Erzählt wurde die klassische Geschichte von Paris, der zunächst nicht weiß, dass er ein Prinz ist; von seiner folgenreichen Entscheidung, Aphrodite den goldenen Apfel zu schenken und so zwei andere Göttinnen gegen sich aufzubringen, von den Verwicklungen, die sich aus seinem Zusammentreffen mit der verheirateten! Helena ergeben und so weiter.

Aber, das Stück war nicht einfach nur eine theatralische Nacherzählung, sondern durch dezent-witzigen Bezug zur Gegenwart, Wortspielereien (Sparta-Kuss und Kompott-Komplott), vor allem aber durch wirklich überzeugende schauspielerische Leistungen aller Mimen ein großartiges Erlebnis für die vielen Zuschauer. Ganz unabhängig davon, ob Schüler, Eltern, Lehrer oder andere Gäste – sie alle spendeten begeistert Beifall und waren zu Recht beeindruckt.

Und wieder zeigt sich: Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum

mit antikem, aber jugendlich-frischem Chor
mit antikem, aber jugendlich-frischem Chor

Dazu trug definitiv die schon angedeutete musikalische Unterstützung bei. Unter der Anleitung von Frau Gladigau und Herrn Letz steuerte der Musikkurs immer wieder erfrischend energiegeladene Beiträge bei und stand des öfteren schauspielernd auf der Bühne; pädagogischer Fachterminus: fächerübergreifender Unterricht; umgangssprachlich: einfach super!
Tja, was soll man abschließend noch sagen? Als Zuschauer haben wir die Aufführungen genossen, über die musikalisch-schauspielerischen Leistungen mehr als nur gestaunt und uns gefreut, dass den vielen Abiturienten in spe ein so großartiger künstlerischer Abschied gelungen ist.

Ein großes Lob und Dankeschön gilt es aber noch zu verkünden: Frau Wolf hat als DS-Kursleiterin, Impresario, künstlerische Leiterin, Eventmanagerin, Ideenspenderin einen großen Anteil an diesem so gelungenen Theaterevent. Danke!
Und natürlich gibt es wieder Fotos!