„Greif nur hinein ins volle Menschenleben

Veröffentlicht am im Schuljahr 2011/2012

… und wo ihr´s packt, da ist´s interessant!“

Wir beherzigen Goethes Aufforderung und nutzen den 16. März, um auf Entdeckungstour zu gehen. Im Zentrum des Exkursionstages steht dabei das, wofür man wohl zur Schule geht: die Berufswelt. Das Spektrum ist groß, wir hoffen hier in den nächsten Tagen erste Bilder präsentieren zu können. Allen Teilnehmern wünschen wir viel Spaß!

PS: Die Schüler der 10. Klassen werden an diesem Tag einen zertifizierten Berufseignungstest durchführen, im Anschluss daran wird der Leiter einer Personalabteilung in die Welt der Assessmentcentres und Vorstellungsgespräche einführen.
Auch dafür wünschen wir viel Erfolg!

Leistungs- und Begabungsklasse bei Bombardier

 

„Der Geizige“ zu Gast

Veröffentlicht am im Schuljahr 2011/2012

Geiz ist geil?

Nun ja, die Mitglieder unserer Theater-AG sehen dies wahrscheinlich etwas anders. Anlass zum Schmunzeln bietet Molières „Der Geizige“ aber allemal. Interessierte sind herzlich eingeladen die Premiere mitzuerleben. Am Mittwoch, dem 21.3., um 18.30 Uhr ist es soweit! Ab 18.15 Uhr ist Einlass, Getränke sind während der Pause und im Anschluss erhältlich.

Schauen Sie vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Plakat Theater AG

Tiere am Gymnasium

Veröffentlicht am im Schuljahr 2011/2012

Plastisches Gestalten einmal anders

Haustiere? Kein Problem seit der letzten Kunststunde in Klasse 6b. – Ziemlich erstaunte Gesichter machten die Schüler der Klasse, als ihnen ihre Kunstlehrerin, Frau Knauth, den neuen Unterrichtsschwerpunkt im Fach Kunst erläuterte und jedem/jeder Material in Form von zwei Rollen Blumendraht austeilte.
Allerdings dauerte es nicht lange und die Schüler entwickelten eine erstaunliche Kreativität und Geschicklichkeit im Umgang mit dem Draht. Herausgekommen sind ganz unterschiedliche Tiere, vom Wal bis zur Biene ist alles dabei. Wir sagen: „Gut gemacht!“

Wie jedes ordentliche Haustier haben auch die folgenden Exemplare Namen erhalten. Viel Spaß beim Anschauen.

Neuer Mitschüler

Veröffentlicht am im Schuljahr 2011/2012

Gymnasium Panketal SchneemannDen vielleicht letzten Schnee dieses Winters nutzten Schüler unserer 5. Klasse, um sich noch schnell einen neuen Mitschüler zu schaffen. Etwas reifer als der Rest (Schnurrbart), mit eigenwilliger Hutmode (up- oder down-recycling?), aber großen Sympathiewerten wird er der Schulgemeinschaft hoffentlich noch einige Tage erhalten bleiben.

Projektwoche im Fach Geschichte

Veröffentlicht am im Schuljahr 2011/2012

Gedenkstätte Sachsenhausen Präsentation Gymnasium Panketal Geschichte mal anders

Bei frischen Temperaturen und mit vielen Fragen machten wir, die beiden 10. Klassen des Gymnasiums Panketal, uns auf den Weg nach Oranienburg.

Unser Ziel war die Gedenkstätte Sachsenhausen und das Haus Eicke, in dem wir wohnen sollten. Wir blieben drei Tage, in denen wir Wissen über die NS-Zeit teilten (oder es uns erarbeiteten), Fragen beantworteten und mit den sogenannten Teamern diskutierten. Zum einen fanden wir viel über das ehemalige Konzentrationslager heraus, aber wir lernten auch Einzelheiten über das NS-Regime, die nicht unbedingt in Geschichtsbüchern erwähnt werden.

Zudem setzten wir uns auch mit Vertretern des NS- Regimes auseinander. Naheliegend war hier natürlich der ehemalige Herr des Hauses und der Häftlinge: Theodor Eicke.

Und nun, Montag früh, bei der Abfahrt, kamen die ersten Zweifel, denn wir sollten unter dem Dach dieses Hauses schlafen. Heute ist die Villa eine nette, kleine Jugendherberge… Aber trotzdem, das Haus wurde von Häftlingen erbaut, hier hat Theodor Eicke mit seiner Familie gelebt, führende Nazis waren hier zu Gast… Das waren Zweifel, die viele beschäftigten, denn das Grauen ist zwar nicht mehr sichtbar, das war uns klar, aber man spürt es doch.

In den drei Tagen voller Projekte stellten wir uns folgende Frage: Wie es überhaupt möglich gewesen ist für einen durchschnittlichen Mann oder sogar einen mit krimineller Vergangenheit, eine so einflussreiche und wichtige Rolle im NS-Regime zu bekleiden. Was bringt einen Mensch dazu, derart skrupellos zu sein? Häftlinge derart zu quälen? Aufgrund seiner Erfahrungen im jungen Alter (Inhaftierung, Aufwachsen in bildungsfernem Milieu) kann vermutet werden, dass Eicke nie ein Gewissen und soziales Verhalten entwickeln konnte.

Nach den drei Tagen waren wir alle voller Respekt und Ehrfurcht vor den Gefangenen und den Widerständlern dieser Zeit. Wir waren aber auch froh, wieder Abstand zu den Geschehnissen und den Gräueltaten zu bekommen. Abstand hilft auch, das Wissen zu verarbeiten, manches kritischer zu betrachten oder überhaupt über die Vergangenheit nachzudenken… Probleme der heutigen Zeit, gerade in Bezug auf Neo-Nazis, kritischer zu beäugen. (Ch. von Kolpinski, Klasse 10b)

Hier gibt es auch wieder einige Fotos: