Alchemisten bei der Arbeit

Veröffentlicht am im Schuljahr 2021/2022

Natürlich lehren wir weder Alchemie noch Astrologie. Dazu würden sich unsere doctores rer. nat. nicht hergeben. Aber das Konzept des clickbaiting soll auch hier erprobt werden.

Chemieunterricht kann durchaus Spaß machen

Gelegentlich dringen ja aus dem Chemiefachkabinett erschreckende Geräusche oder Gerüche, die nichts Gutes verheißen (Ja, eine Alliteration). Umso erfreulicher war es, dass kürzlich der Chemiekurs unter der weisen Anleitung eines erfahrenen Kollegen Untersuchungen vornahm. Ausgangspunkt war organisches Material, das auf unterschiedliche Farbstoffe hin untersucht werden sollte.

das bewährte Vier-Augen-Prinzip
das bewährte Vier-Augen-Prinzip

Diesen Prozess haben wir fotografisch begleitet. Wir freuen uns, so einen kleinen Einblick in eine Unterrichtsstunde geben zu können. Offensichtlich ist es auf jeden Fall, dass hier mit fast allen Sinnen erfolgreich gelernt wird und gelernt werden kann.  Vielleicht entwickelt der eine oder andere durch die Fotos auch Interesse am Fach Chemie und entscheidet sich in der 10. Klasse für die Anwahl dieses Faches.

Fotos sagen mehr als Worte und deshalb gibt es hier nun die Fotos:

 

Unser Baum gedeiht

Veröffentlicht am im Schuljahr 2021/2022

Baumprojekt
Baumprojekt

Wir haben ja schon von einem neuen Projekt und Produkt der Winterprojektwoche berichtet. Und unser neuer – metaphorischer – Baum gedeiht prächtig. Passend zum Frühling präsentiert er sich nicht nur farbenfroh, sondern nun auch mit ersten Blättern. Weitere werden rund um die Abiturzeit folgen. Auch die nächsten Jahrgänge werden sich an diesem Platz verewigen können. Und so wie die Schülerzahlen wachsen, dürften wir bald einen Baum mit üppiger Krone auf unserem Schulgelände haben.

Für alle, die keine Zeit haben, sich persönlich von unserem neuen Schulbaum zu überzeugen, gibt es hier einige Fotos. Dank an Frau Copolla und ihre findige Kunsttruppe:

update – Hilfe für Kriegsflüchtlinge

Veröffentlicht am im Schuljahr 2021/2022

Wir danken allen Unterstützern für ihre schnelle und großartige Hilfe!

und es wurden immer mehr
und es wurden immer mehr

Am Montag und Dienstag kamen viele Schüler bepackt in die Schule. Manchmal halfen sogar Eltern mit, denn nicht alles ließ sich zu Fuß oder auf dem Fahrrad transportieren.
Zusammengekommen ist ein großer Berg an Päckchen und Packeten, die nun auf dem Weg Richtung Polen/Ukraine sind bzw. dort eingetroffen sind.

 

kommt hoffentlich gut an
kommt hoffentlich gut an

Ein Dankeschön auch an die Firma Besch, die flexibel den Transport nach Eberswalde übernommen hat.

Wir hoffen nun, dass unsere Hilfe gut angekommen ist.

Übrigens: Gemeinnütziges Engagement hat bei uns Tradition – und in diesem Jahr können wir nun auch wieder unseren Benefizlauf durchführen. Am Samstag, dem 7. Mai, werden wir wieder für einen guten Zweck laufen. Weitere Infos folgen bald.

Zuvor gibt es aber auch ein paar schöne Paketfotos:

 

 

 

Wir unterstützen eine Hilfsaktion für Flüchtlinge aus der Ukraine. (Download zum Ausdrucken weiter unten).

Am Montag und Dienstag können die Pakete in der Schule abgegeben werden; wir sammeln sie zunächst in den Klassenräumen. Dann werden sie nach Eberswalde transportiert und von dort aus geht es bald weiter. Weitere Infos gibt es hier.

Hilfe für Flüchtlinge aus der Ukraine
Hilfe für Flüchtlinge aus der Ukraine

 

 

Download: Paketaufkleber

Aus gegebenem Anlass

Veröffentlicht am im Schuljahr 2021/2022

Matthias Claudius´ „Kriegslied“ von 1778:

’s ist Krieg! ’s ist Krieg! O Gottes Engel wehre,
Und rede Du darein!
’s ist leider Krieg – und ich begehre,
Nicht schuld daran zu sein!

Was sollt ich machen, wenn im Schlaf mit Grämen
Und blutig, bleich und blaß,
Die Geister der Erschlagnen zu mir kämen,
Und vor mir weinten, was?

Wenn wackre Männer, die sich Ehre suchten,
Verstümmelt und halb tot
Im Staub sich vor mir wälzten und mir fluchten
In ihrer Todesnot?

Wenn tausend tausend Väter, Mütter, Bräute,
So glücklich vor dem Krieg,
Nun alle elend, alle arme Leute,
Wehklagten über mich?

Wenn Hunger, böse Seuch und ihre Nöten
Freund, Freund und Feind ins Grab
Versammelten, und mir zu Ehren krähten
Von einer Leich herab?

Was hülf mir Kron und Land und Gold und Ehre?
Die könnten mich nicht freun!
’s ist leider Krieg – und ich begehre,
Nicht schuld daran zu sein!

 

 

 

Stolpersteine – Geschichte hautnah

Veröffentlicht am im Schuljahr 2021/2022

Jeder Ort hat eine Geschichte zu erzählen, so auch Zepernick. Dazu gehört auch die Zeit des Nationalsozialismus. Während der Projektwoche beschäftigten sich unsere Zehntklässler vor allem mit dieser dunklen Zeit. Vieles ist bekannt, aber vielleicht noch nicht wirklich verstanden. Und manchmal hilft dabei auch, persönliche Geschichten, Geschichten von ganz gewöhnlichen Familien kennenzulernen.

Lesung aus dem Sachbuch über Zepernick
Lesung aus dem Sachbuch über Zepernick

Dabei half ein interessanter Vortrag des Autors Walter Seger. Er ist der Verfasser des Buches „Die jüdischen Bürger in Zepernick 1933 – 1945“, auf dem der Vortrag fußte. Damit konnte er einen interessanten und tiefgründigen Einblick in das Schicksal jüdischer Familien in Zepernick ermöglichen. Viele von ihnen wurden aus rassistisch-antisemitischen Gründen diskriminiert, verschleppt und ermordet.
Herr Seeger vermittelte das SchicksaI verschiedener Menschen, die zu Opfern wurden und auch solchen, die den Mut hatten Widerstand zu leisten.

Stolperstein der Familie Löwenthal
Stolperstein der Familie Löwenthal

Im anschließenden Rundgang durch Zepernick ging es dann auch zu einem der Stolpersteine, und zwar der Familie Löwenthal, die unweit unserer Schule in der Poststraße lebte.

Der Tag war aber nicht nur von diesen tragischen Momenten geprägt, sondern auch von einer Botschaft. Der Besuch des Denkmals für Widerständler aus Panketal zeigte, wie wichtig der Kampf gegen scheinbar unüberwindbares Unrecht ist; und auch, dass es keinen Schlussstrich unter der Geschichte dieser 12 Jahre geben kann – das Motto, welches Herr Seger seinen Büchern gibt.

Ein herzliches Dankeschön an den Autor Herrn Walter Seger und an Herrn Dr. Cyprian für die Organisation.

Mehr zu Stolpersteinen in Zepernick und Panketal