Alles muss klein beginnen
Veröffentlicht am im Schuljahr 2025/2026
Mit einem Lied dieses Titels wurde unsere Schule vor über 25 Jahren eröffnet. Und dieser Titel passt immer noch sehr gut, schließlich gehen wir nun einen neuen Schritt und auch der beginnt klein und mit Kleinen.

Aufmerksame Schüler, Lehrer, Eltern oder Besucher unserer Schule haben sicherlich festgestellt, dass unser Hausmeister fleißig damit beschäftigt war, die ehemalige Weitsprunggrube vom alten Sand zu befreien. Schlaumeier meinten, er werde nur ausgetauscht. Aber, weit gefehlt!
Das Wörtchen „ehemalig“ deutet es nämlich schon an: Weitsprung war einmal, jetzt kommt
Beachvolleyball
Nach innovativen und begeistert aufgenommenen Projekten wie Schuluniformen, dem populären Sportschwerpunkt Turmspringen oder Transparenzinitiative Lehrerinnenzimmer geht es nun in die nächste Runde: Weit hüpfen können viele, aber hoch springen ist die wahre Challenge.
Wer, wenn nicht die Kleinen
sollte den Anfang machen. Nicht ohne Grund gehören unsere Fünft- und Sechstklässler zu den Leistungs- und Begabungsklassen. Es sollte also kein Problem sein, dass sie die Träger unserer neuen Schulprofillinie sein werden.

Werfen wir einen kurzen Blick auf die zukünftige Beachvolleyballanlage: Mit den fulminanten Maßen von 5,50 m Länge, 2,50 m Breite und 100 m Höhe ist sie optimal gestaltet, um 12 Spielern ausreichend Platz zu bieten. Berücksichtigt man die durchschnittliche Länge eines Schülerarms der Jahrgangsstufe 5 von ca. 30 cm wird klar, dass Raum mehr als üppig zur Verfügung steht.
Bedenkt man nun, dass auf der anderen Seite des Netzes auch 12 angehende Beachvolleyballprofis Platz finden, wird klar, dass es hier um mehr als nur Sport geht. Jahrgangsübergreifender und koedukativer Unterricht finden hier zusammen. Und das ist, wie ein bedeutender Schulrat in einem Schuldokumentarfilm sagte: „Modern, aber nicht schlecht!“
Benachteiligung, Diskriminierung, Ungerechtigkeit – nicht mit uns!

Kritiker mögen einwenden, dass diese Auswahl größere Menschen benachteilige. Zu Recht, wie wir finden. Deshalb steht allen Schülern höherer Jahrgänge der Zugang unter bestimmten Bedingungen frei. Da wir einen ganzheitlichen Ansatz bei der Betrachtung von Schülern verfolgen, soll es deshalb nicht um Werte wie Größe, Gewicht (geht nicht wegen slim- bzw. fat-shaming), Armlänge, sondern um Volumen gehen. Eine einfache Formel zur Berechnung des eigenen Körpervolumens hat Kollege Archimedes aus dem Fachbereich Mathematik/Physik zur Verfügung gestellt. Solange ein Schüler im Bereich von 2000 bis 3500 ml unterwegs ist, steht einer Teilnahme am ersten Beachvolleyballturnier im Gymnasium Panketal nichts im Wege.
Gute Nachrichten? Ja, wir denken schon! Gehen wir es also an, denn: Alles muss klein beginnen!
PS: Komischer Text? Weitere Informationen dazu unter anderem unter: Wikipdia