Haustiere? Kein Problem seit der letzten Kunststunde in Klasse 6b. – Ziemlich erstaunte Gesichter machten die Schüler der Klasse, als ihnen ihre Kunstlehrerin, Frau Knauth, den neuen Unterrichtsschwerpunkt im Fach Kunst erläuterte und jedem/jeder Material in Form von zwei Rollen Blumendraht austeilte.
Allerdings dauerte es nicht lange und die Schüler entwickelten eine erstaunliche Kreativität und Geschicklichkeit im Umgang mit dem Draht. Herausgekommen sind ganz unterschiedliche Tiere, vom Wal bis zur Biene ist alles dabei. Wir sagen: “Gut gemacht!”
Wie jedes ordentliche Haustier haben auch die folgenden Exemplare Namen erhalten. Viel Spaß beim Anschauen.
Den vielleicht letzten Schnee dieses Winters nutzten Schüler unserer 5. Klasse, um sich noch schnell einen neuen Mitschüler zu schaffen. Etwas reifer als der Rest (Schnurrbart), mit eigenwilliger Hutmode (up- oder down-recycling?), aber großen Sympathiewerten wird er der Schulgemeinschaft hoffentlich noch einige Tage erhalten bleiben.
Bei frischen Temperaturen und mit vielen Fragen machten wir, die beiden 10. Klassen des Gymnasiums Panketal, uns auf den Weg nach Oranienburg.
Unser Ziel war die Gedenkstätte Sachsenhausen und das Haus Eicke, in dem wir wohnen sollten. Wir blieben drei Tage, in denen wir Wissen über die NS-Zeit teilten (oder es uns erarbeiteten), Fragen beantworteten und mit den sogenannten Teamern diskutierten. Zum einen fanden wir viel über das ehemalige Konzentrationslager heraus, aber wir lernten auch Einzelheiten über das NS-Regime, die nicht unbedingt in Geschichtsbüchern erwähnt werden.
Zudem setzten wir uns auch mit Vertretern des NS- Regimes auseinander. Naheliegend war hier natürlich der ehemalige Herr des Hauses und der Häftlinge: Theodor Eicke.
Und nun, Montag früh, bei der Abfahrt, kamen die ersten Zweifel, denn wir sollten unter dem Dach dieses Hauses schlafen. Heute ist die Villa eine nette, kleine Jugendherberge… Aber trotzdem, das Haus wurde von Häftlingen erbaut, hier hat Theodor Eicke mit seiner Familie gelebt, führende Nazis waren hier zu Gast… Das waren Zweifel, die viele beschäftigten, denn das Grauen ist zwar nicht mehr sichtbar, das war uns klar, aber man spürt es doch.
In den drei Tagen voller Projekte stellten wir uns folgende Frage: Wie es überhaupt möglich gewesen ist für einen durchschnittlichen Mann oder sogar einen mit krimineller Vergangenheit, eine so einflussreiche und wichtige Rolle im NS-Regime zu bekleiden. Was bringt einen Mensch dazu, derart skrupellos zu sein? Häftlinge derart zu quälen? Aufgrund seiner Erfahrungen im jungen Alter (Inhaftierung, Aufwachsen in bildungsfernem Milieu) kann vermutet werden, dass Eicke nie ein Gewissen und soziales Verhalten entwickeln konnte.
Nach den drei Tagen waren wir alle voller Respekt und Ehrfurcht vor den Gefangenen und den Widerständlern dieser Zeit. Wir waren aber auch froh, wieder Abstand zu den Geschehnissen und den Gräueltaten zu bekommen. Abstand hilft auch, das Wissen zu verarbeiten, manches kritischer zu betrachten oder überhaupt über die Vergangenheit nachzudenken… Probleme der heutigen Zeit, gerade in Bezug auf Neo-Nazis, kritischer zu beäugen. (Ch. von Kolpinski, Klasse 10b)
Schüler am Gymnasium Panketal werden – wenn die nötigen Voraussetzungen stimmen, ist dies kein Problem. Nutzen Sie die Beratungswochen unseres Gymnasiums um sich umfassend zu informieren – nehmen Sie mit uns Kontakt auf, telefonisch oder hier
Schneller und unbürokratischer Wechsel
Für Schüler, die bereits an einem Gymnasium sind – egal, ob in Berlin oder Brandenburg – ist der Wechsel einfach:
Anmeldeunterlagen herunterladen und ausfüllen (s. Downloads)
Termin für Aufnahmegespräch vereinbaren (s. Kontakte)
und los geht´s.
Von der Grundschule ans Gymnasium
Schüler, die nach Klasse 4 oder 6 auf ein Gymnasium wechseln wollen, müssen die üblichen Voraussetzungen erfüllen (Notensumme und Empfehlung). Langwierige Anmeldeverfahren mit anschließenden Auslosungen finden bei uns nicht statt – als Schule in freier Trägerschaft führen wir die Aufnahmeverfahren eigenständig durch.
Und so geht´s
Anmeldeunterlagen herunterladen und ausfüllen (s. Downloads)
Termin vereinbaren und die erforderlichen Unterlagen mitbringen.
Auch in diesem Schuljahr bieten wir mit unserem Sprechtag wieder Eltern und Schülern die Möglichkeit, mit Fach- und Klassenlehrern ins Gespräch zu kommen – hier können fachbezogene und individuelle Themen besprochen werden, die sich beisoielsweise in die gerade stattfindenen Elternversammlungen nur schwer integrieren lassen.
Anmeldebögen
In den nächsten Tagen können entsprechende Termine für den 23. März vereinbart werden; die Anmeldebögen wurden bereits verteilt. Ab 14.30 Uhr sind Gespräche möglich – wie immer gilt, dass frühe Absprachen Wunschtermine erleichtern.
Zur besseren Orientierung werden am Sprechtag wieder Pläne über die Raumverteilung aushängen. Sollten Wartezeiten entstehen, so freuen sich unsere 11.klässler, wenn Sie deren Cafeteria aufsuchen und Kaffee und Kuchen probieren.